Selbstbehandlung bei Lymphödem

Kreisende Massagen mit den Fingerkuppen:

1. 10 bis 15 mal über der Schlüsselbeingrube

2. 20 mal am Hals auf jeder Seite

3. 20 mal in jeder Achsel

4. 20 mal in jeder Leistenbeuge

 

Schulterkreisen 20 mal auf jeder Seite

Bauchatmung tief  ein und aus 10 mal

 

Das Programm ist sinnvoll:

– nach dem Sport

– vor dem Aufstehen

 

 

Bewegung für Diabetiker

Lifestyle bei Diabetes

-körperliche Aktivität

Kinder und Erwachsene mit Diabetes Typ 1 oder 2 sollen an drei Tagen pro Woche moderat körperlich aktiv sein; ca. 60 Minuten an diesen Tagen, mit Muskeltraining und Belastung.

Zwischen diesen Tagen mit Bewegung sollen höchstens 2 Tage ohne Bewegungsprogramm liegen.

Jüngere und körperlich Fitte können sich  auch kürzer bewegen, dann aber intensiv belasten; mit mindestens 75 Minuten pro Woche.

In das Bewegungsprogramm sollen Erwachsene auch zwei- bis dreimal pro Woche Krafttraining einbauen!

Alle Diabetiker, besonders die mit Typ 2-Diabetes, sollen die Zeit begrenzen, in der sie sitzen! Sitzen sie länger, sollen sie wenigstens alle 30 Minuten aufstehen und sich bewegen.

Gerade für Ältere sind auch zwei- bis dreimal wöchentlich Gleichgewichtsübungen empfohlen! Yoga und Tai Chi geben hier gute Anleitungen.

Chronische venöse Insuffizienz

Chronische venöse Insuffizienz

Der Begriff chronische venöse Insuffizienz (Abkürzung: CVI) steht für die sekundären Haut- und Gewebeveränderungen auf Basis chronischer Venenkrankheiten wie der Varikose und des postthrombotischen Syndroms sowie der angeborenen Gefäßfehlbildungen. Dabei wird zwischen der primären und der sekundären Form unterschieden. Die Veränderung am Venensystem, die die Ursache der klinischen Symptomatik bei der CVI sind, können sowohl vom oberflächlichen als auch vom tiefen Venensystem ausgehen. Kombinierte Formen sind häufig.

 

Klinische Manifestation der chronischen venösen Insuffizienz

Die Haut (Derm) ist das größte Organ des Menschen und das bevorzugt betroffene Organe der chronischen venösen Insuffizienz. Für die Einteilung/Beurteilung der Krankheitsbilder der CVI gibt es verschiedene Klassifikationen. Im klinischen Alltag war bisher die Einteilung nach Widmer – eine rein optische Bewertung des Krankheitsbildes – üblich. International hat sich heute die klinische Einteilung nach  CEAP-Klassifikation durchgesetzt.

Gehen ist leben

Liebe Patientin, lieber Patient,

ihr Arzt hat bei Ihnen Durchblutungsstörungen in den Beinen festgestellt;
(PAVK) periphere arterielle Verschlusskrankheit lautet der medizinische Fachbegriff hierfür.
Im Anfangsstadium bleibt diese Erkrankung oft unentdeckt, doch dann treten immer häufiger Schmerzen beim Gehen auf. Wird die PAVK nicht konsequent behandelt. Schreiet sie unaufhaltsam fort – die Gehstrecke wird immer kürzer, die Beine schmerzen nicht nur beim Gehen, sondern auch in Ruhe und im schlimmsten Fall droht das so genannte offene Bein. So weit muss es nicht kommen.

Jeder Schritt zählt!
Regelmäßige Bewegung ist das Beste, was Sie – neben der medizinischen Behandlung – für die Besserung Ihrer Beschwerden tun können: Durch regelmäßiges Gehtraining können die verengten Gefäße erweitert und kleinste Blutgefäße eröffnet werden. Diese kleineren Blutgefäße umlaufen die verengten oder verschlossenen Gefäßabschnitte und versorgen das Gewebe wieder mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Durch die Bewegung wird die Durchblutung der Beine verbessert und in vielen Fällen kann sogar ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden.

Damit es kein Wunschtraum bleibt, durch die Stadt zu bummeln, auf einen Cappuccino im Café vorbeizuschauen oder spontan einen Spaziergang zu unternehmen.

Als ersten Schritt: Bestimmen sie Ihre Trainingsstrecke!
Starten Sie direkt an Ihrer Haustür. Gehen Sie im flotten Tempo los und zählen Sie die zurückgelegten Schritte, bis die Schmerzen in den Beinen Sie zum Stehen zwingen.

Ermitteln Sie die Trainingsstrecke (in Schritten oder Metern), indem Sie von der maximalen Gehstrecke 1/3 abziehen.
Beispiel:
120 Schritte : 3 = 40; 120 – 40 = 80, Trainingsstrecke : 80 Schritte

Notieren Sie die ermittelte Trainingsstrecke in Ihrem Trainingsprotokoll.

TIPP: Sie können die Gehstrecke natürlich auf mit einem Schrittzähler bestimmen.

Als zweiten Schritt: Trainieren Sie das Gehen!

Beginnen Sie jetzt mit der ersten Trainingseinheit. Starten Sie wieder direkt vor Ihrer Haustür und legen Sie die ermittelte Trainingsstrecke im forschen Wandertempo zurück. Bleiben Sie dann stehen und machen Sie 2 Minuten Pause. Erholen Sie sich, schauen Sie sich um – vielleicht entdecken Sie etwas, was Ihnen bislang noch nie aufgefallen ist. Gehen Sie dann nochmals die ermittelte Strecke, legen Sie anschließend wieder eine 2-minütige Pause ein.
Kehren Sie danach um und absolvieren Sie nochmals 2 Gehstrecken, wieder mit 2 Minuten Pause.

Die iese Trainingseinheit absolvieren Sie jeden Tag, wenn möglich sogar 2 bis 3 mal täglich. Nach einer Woche bestimmen Sie bitte Ihre Trainingsstrecke neu. Tragen Sie diesen Wert bitte in Ihrem Trainingsprotokoll der neuen Trainingswoche ein und seien sie stolz auf sich, denn der Wert wird sicher höher sein als vor der 1. Trainingswoche. Durch ihr regelmäßiges Training kommen ´Sie ihrem Ziel mit jedem Schritt ein Stückchen näher.

TIPP:
– Wenn Sie merken, dass Ihre schmerzfreie Gehstrecke im Laufe des Trainings kürzer wird, war Ihre Pause zu kurz. Bleiben Sie zwischen den Strecken einfach etwas länger stehen. Die Pausen sind nötig damit wieder ausreichend Sauerstoff in Ihre Beine transportiert werden kann.
– Passen Sie das Tempo Ihrem persönlichen Fitnessgrad an. Sie sollten beim Gehen nicht außer Atem sein und auch nicht ins`s Schwitzen kommen.

Wichtig:
Laufen Sie nie „in den Schmerz“ hinein“! Versuchen Sie nicht „durch den Schmerz hindurch zu laufen“!

Gehtraining

So könnte ihr wöchentlicher Trainingsplan aussehen

Phase 1: Gewöhnungsphase
1. Woche: Täglich 15 Minuten Gehtraining. Machen Sie Pause, bevor Schmerzen auftreten!
2. Woche: Täglich 1 bis 2 mal 15 Minuten Gehtraining. Finden Sie Ihr eigenes Gehtempo!
3. .Woche: Täglich 2 mal 15 Minuten Gehtraining. Gehen Sie entspannt und leicht – die Füße leise aufsetzten und entspannt abrollen.

Phase 2: Aufbauphase
4. Woche: Täglich 1 bis 2 mal 20 Minuten Gehtraining.
5. Woche: Täglich 1 bis 2 mal 25 Minuten Gehtraining.
6. Woche: Täglich 1 bis 2 mal 30 Minuten Gehtraining.

TIPP: Parken Sie Ihr Auto doch eine Straße weiter.

Bitte legen Sie regelmäßig Pausen ein und trainieren Sie schmerzfrei!

In Bewegung bleiben

Noch mehr Bewegungsübungen!

Durch einfache gymnastische Übungen, die Sie in Ihren Tagesablauf einplanen, können Sie das Gehtraining wirkungsvoll unterstützen!

TIPP: Fragen Sie Ihren Arzt nach einer „Gefäßsportgruppe“ in Ihrer Nähe, denn gemeinsam geht es leichter“!. Hier können Sie in der Gruppe und unter ärztlicher Betreuung an der
Verbesserung Ihrer Gehleistung arbeiten.

Aktuelle ADA-Empfehlungen zur Fitness

Fitness, oder körperliche Aktivität enthält alles, was Sie in Bewegung hält, wie Gehen, Tanzen, oder Arbeiten. Regelmäßige körperliche Aktivität ist für jeden wichtig, aber besonders für Menschen, mit Diabetes und solche, mit einem Risiko für dafür.
Das bedeutet aber nicht, Sie müssen einen Marathon laufen oder Bankdrücken, das Ziel ist es, aktiv zu werden und zu bleiben, indem Sie Dinge tun, die Sie genießen! Aktiv von der Gartenarbeit, bis zum Tennisspielen. Sie fragen sich, wie viel Aktivität Sie tun sollten, und welche Möglichkeiten Sie haben?
Hier sind einige Ideen, die Ihnen helfen sich zu bewegen:

Regelmäßige Aktivität ist ein wichtiger Bestandteil der Verwaltung von Diabetes, zusammen mit der richtigen Mahlzeit, Planung, der Einnahme von Medikamenten wie vorgeschrieben und Stress-Management.
Wenn Sie aktiv sind, werden Ihre Zellen empfindlicher für Insulin, damit Sie effizienter arbeiten können. Ihre Zellen entfernen auch Glukose aus dem Blut mittels eines Mechanismus, völlig getrennt von Insulin während des Trainings.
So kann die Ausübung konsequent Blutzucker senken und Ihren  HbA1C verbessern. Wenn Sie Ihren HbA1c senken, können Sie in der Lage sein, weniger Diabetes-Tabletten oder weniger Insulin zu nehmen.
Körperliche Aktivität ist auch für Ihr allgemeines Wohlbefinden wichtig, und kann vielen anderen gesundheitlichen Bedingungen helfen.

Regelmäßige körperliche Aktivität:

-senkt den Blutdruck und Cholesterin.
-senkt das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall.
-verbrennt Kalorien um Gewicht zu reduzieren oder zu halten.
-erhöht Ihre Energie für die täglichen Aktivitäten.
-hilft, besser zu schlafen.
-lindert Stress.
-stärkt das Herz und verbessert die Durchblutung.
-stärkt Ihre Muskeln und Knochen.
-hält Ihre Gelenke flexibel.
-verbessert Ihre Balance zu verhindern fällt.
-reduziert die Symptome von Depressionen und verbessert die Lebensqualität.

Arten von Aktivitäten:

– Aerobic-Übungen
-Krafttraining
-Flexibilität Übungen / Stretching
-Balance-Übungen
-Aktivität im Laufe des Tages

Westafrika erfliegen: 25. bis 28.März 2010

Nach Trips in Marokko und Westsahara , in den letzten Jahren, sollte ein AbsDch südwärts unternommen werden. Die Abenteuerlust wurde gedämmt durch ein knappes Zeitbudget (wir müssen ja auch Geld verdienen, daheim) und die poliDsche Lage (wir wollten nicht als Geiseln enden).
Nach einigen Erkundigungen kamen wir überein, daß unser Aus-­‐“Flug“ von Gran Canaria bis Banjul und zurück führen sollte. Ein harter Streifen, aber machbar!
Wir – das sind Marina, die extra aus der Schweiz anreiste, und Iris, die zum ersten Mal
in einer Einmotorigen saß, und Willi, der Besitzer des Fliegers, und ich, Christoph, als Pilot (PIC).

HIER gibt es die komplette Dokumentation mit vielen Bildern als PDF ZUM DOWNLOAD